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Autor: FRANK KÖNIG | 05.09.2011

Schwenk säubert die Savanne

Otavi.  Ein Projekt der Ulmer Schwenk-Gruppe in Namibia zur Gewinnung von umweltfreundlichem Brennmaterial für das Zementwerk Ohorongo ist vorbildhaft. Davon überzeugte sich nun Entwicklungsminister Dirk Niebel.

Mit 475 PS durch die Savannenlandschaft: So wird das unerwünschte Buschmaterial abgeräumt und später für die Zementproduktion verbrannt. Fotos: Frank König

Die familiengeführte Unternehmensgruppe Schwenk hat in Namibia nicht nur ein Zementwerk gebaut und im Februar 2011 eröffnet. Vielmehr beschreitet sie bei der Energieversorgung ganz neue Wege und verwendet überschüssiges Buschmaterial, um den Zementofen zu heizen. Dazu wurde das Tochterunternehmen Energy for Future (Energie für die Zukunft) gegründet, bei dessen Vorstellung nun der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP), dabei war. Energy for Future löst zwei Probleme auf einmal: Es spart der Schwenk-Tochter Ohorongo Cement - Ohorongo ist der örtliche Name der Kudu-Antilope - einerseits jährlich 55 000 Tonnen Kohle aus Südafrika und senkt den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid um 130 000 Tonnen. (mehr...)

Quelle: südwestpresse

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