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Gegen Namibias U17

Mescheder Schulmannschaft vor besonderem Spiel

Gegen Namibias U17
Die erweiterte Schulmannschaft: Neben Spielern der Mittel- und Oberstufe des Gymnasiums Meschede sind auch Fußballer der anderen weiterführenden Schulen Meschedes dabei.
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein fußballerisch ungleiches Kräfteverhältnis, das in der kommenden Woche im Mescheder Dünnefeldstadion angepfiffen wird: Eine erweiterte Schulauswahl des Gymnasiums der Stadt Meschede tritt gegen die U 17-Fußball-Nationalmannschaft Namibias an.

Doch wichtiger als ein Endergebnis sind vor allem die schulpartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Westfalen und Namibia. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen pflegt seit etwa 20 Jahren enge Beziehungen zu dem afrikanischen Land durch Vergleichsspiele der Auswahlmannschaften in der Region und Namibia. Read more...

Botschafter der Republik Namibia zum Antrittsbesuch in Bremen

130430 Botschafter NamibiaEintrag in das Goldene Buch

Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert hat heute (30. April 2013) den Botschafter der Republik Namibia, Neville Gertze, zu seinem Antrittsbesuch und einem Gedankenaustausch im Bremer Rathaus begrüßt. Der Botschafter hat sich außerdem in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. In dem Eintrag unterstrich er unter anderem die besondere Partnerschaft zwischen Bremen und Namibia. Im Anschluss fand ein Gespräch im Gobelinzimmer des Rathauses statt. Gesprächsteilnehmer waren Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen, Martin Foth, Direktor, GIZ-Landesbüro Bremen (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit), Prof. Dr. Manfred O. Hinz, Bremer Afrika Archiv, Gunther Hilliges, Senatsrat a.D., Kerstin Dahlberg und Silke Goethe von der Bremer Bevollmächtigten beim Bund und für Europa, Bereich Entwicklungszusammenarbeit.
 
Bremen und Namibia
Seit der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 haben sich besonders intensive bilaterale Beziehungen zwischen Deutschland und Namibia entwickelt. Diese gehen zurück auf
- die gemeinsame Kolonialgeschichte (1884-1915) und die daraus erwachsende besondere Verantwortung Deutschlands
- die aktive diplomatische Unterstützung der namibischen Unabhängigkeit durch Deutschland
- die nachhaltige und substantielle bilaterale Entwicklungspartnerschaft.
 
Die Bundesrepublik und Bremen sind auf Grund ihrer Kolonialgeschichte ganz besonders mit Namibia verbunden: Deutsche Truppen hatten in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika zwischen 1904 und 1908 rund 75000 Angehörige des Herero-Volkes und des Nama-Volkes grausam getötet. Mit der in Bremen erfolgten Errichtung eines Mahnmals in Gedenken an diese schrecklichen Ereignisse ist ein Versprechen eingelöst worden, dass anlässlich einer internationalen Versöhnungskonferenz in Bremen den Opfergruppen gegeben wurde. Das Mahnmal, bestehend aus 365 Sandsteinen vom Waterberg, befindet sich ganz in der Nähe des „Elefanten“, einem Antikolonialdenkmal – das ursprünglich einmal als „Reichskolonialehrendenkmal“ im Jahr 1931 errichtet wurde.
 
Mit der Unabhängigkeit Namibias wurde die Zusammenarbeit zwischen Bremen und Namibias ausgeweitet und intensiviert. Im Mai 1990 wurde eine “Gemeinsame Erklärung über kulturelle Zusammenarbeit” unterzeichnet. Heute arbeiten Bremen und Namibia schwerpunktmäßig unter anderem in den Bereichen Bildung (Aufbau von Bildungszentren in ländlichen und städtischen Armutsgebieten, Lehr- und Lernmaterialien, Lehreraus- und Fortbildung) und Umwelt- und Ressourcenschutz (Abwasserentsorgung, Nutzung erneuerbarer Energien, sanitäre Grundversorgung) zusammen.
 
Auch die Universität Bremen beschäftigt sich mit dem Land. Aktuell ist die Bandbreite der Forschung, die an der Bremer Universität zu Themen in Afrika geleistet wird, groß und vielfältig. Diese Vielfalt ist Gegenstand einer Vortragsreihe, die kombiniert mit zwei Ausstellungen zur Deutsch-Namibischen Zusammenarbeit im Mai im DGB-Haus am Hauptbahnhof stattfindet. Jeden Dienstag berichten Professoren aus ihrer Arbeit. Darunter sind Vorträge aus den Biowissenschaften, den Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, der Informatik oder der Literatur. Parallel dazu wird die Ausstellung „Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung“ der Deutsch-Namibischen Gesellschaft gezeigt. Diese wird ergänzt durch eine Ausstellung über die Geschichte der Bremer Zusammenarbeit mit Namibia seit 1975, die Teile der Sammlung des Bremer Afrika-Archivs präsentiert.
 
 
Am Abend eröffnete der Botschafter vor ca. 100 Gästen im DGB Haus Bremen die beiden Ausstellungen mit einer Rede, die sich auf die langjährige und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bremen und Namibia sowie die neuesten Entwicklungen in Namibia bezog. Die Rede finden Sie hier...
 

Thokomela

Vom 06. Mai - 05. Juli 2013 tourt der namibische Chor Thlokomela durch Deutschland.  Den genauen Tour-Plan finden Sie hier....; weitere Informationen über die Gospel and Cultural Singers and Dancers aus Okahandja Park in Windhoek finden Sie auf der Web-Seite des Chors
Die Welt, 23.04.13

Windhoek Lager

Eines der besten Biere der Welt kommt aus Namibia

Vor 497 Jahren wurde in Deutschland das Reinheitsgebot proklamiert. In Namibia, der einstigen deutschen Kolonie, weiß jeder, was das ist. Besonders die, die das Windhoek Lager herstellen. Von

Abendstimmung in einer Lodge in Namibia: Tafel Lager und Windhoek Lager dürfen nicht fehlen

Foto: Philip Jürgens Abendstimmung in einer Lodge in Namibia: Tafel Lager und Windhoek Lager dürfen nicht fehlen

Reinheitsgebot ist das bekannteste deutsche Wort Namibias. Heute hat dieses erste Lebensmittelgesetz der Welt Geburtstag. Und ausgerechnet im fernen Afrika wird das regelrecht zelebriert. In der einstigen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika brauen sie danach eines der besten Biere der Welt: Windhoek Lager, benannt nach der Hauptstadt von Namibia.

Braumeister Christian Müller – deutschstämmiger Weißafrikaner – hakt bei dem Thema sofort ein: "Natürlich brauen wir nach dem Reinheitsgebot!", sagt er entschieden. Deutsches Bier gehöre unverrückbar zur Kultur Namibias. Sein Stolz kommt nicht von ungefähr: Beim Bierwettbewerb der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) hat Windhoek Lager seit 2005 bereits acht Goldmedaillen abgeräumt.

In Deutschland selbst ist Windhoek Lager allerdings eher den Bierenthusiasten bekannt. Aber das Bier hat sich auch in Europa eine feste Fangemeinde erarbeitet, und das nicht nur, weil das afrikanisch-deutsche Lager-Bier ein Kuriosum ist. "Beim Bier entscheidet einzig der Geschmack über den Erfolg", sagt Müller.

Tag des Bieres in ganz Namibia bekannt

Der heutige "Tag des Deutschen Bieres" ist für ihn ein bisschen wie ein Geburtstag. Am 23. April 1516 hat Herzog Wilhelm IV. das Reinheitsgebot proklamiert. "Jeder Namibier weiß, was das ist", sagt Müller.

Und die Afrikaner nehmen das sehr genau. Streng werden die Prozesse überwacht, im Kontrollstand sitzen Brauerei-Mitarbeiter an Flachbildschirmen und beobachten die Produktion. Müller läuft gerne durch die Hallen, wo in großen Stahltanks und durch wuchtige Rohre das Bier fließt, beziehungsweise das, was später zum Bier werden soll.

Im Wüstenstaat Namibia gilt meist: Was aus Deutschland kommt, ist Qualität. 214 Millionen Liter Bier verlassen pro Jahr die Namibia Breweries Limited (NBL) in Windhoek, zu der auch das beliebte Tafel Lager gehört. Read more...

New Era, 18 Apr 2013 - Story by Staff Reporter

Ohorongo Cement donates ambulance to Otavi


Ohorongo Cement Caption 1WINDHOEK – The town of Otavi has received an ambulance valued at N$348 000 from the community development trust of Ohorongo Cement.

The donation of the ambulance was made possible through a working partnership between Ohorongo and the German charity organisation Support E.V. The ambulance was presented to the town council during the fundraising dinner for the Otavi Investment Expo & Festival that took place last weekend.

“I trust that this ambulance will be put to good use and that it will assist in saving lives by transporting injured Namibians to the nearest hospital to get proper medical care. After all, a healthy community equals a healthy economy,” said Hans-Wilhelm Schütte, Managing Director of Ohorongo Cement.

Ohorongo Cement established the Ohorongo Otavi Community Trust when it started with the cement manufacturing plant three years ago. The trust focuses on the infrastructure, education and health care needs of the local community within the Otjozondjupa Region.

The trust, together with the German charity organisation Support E.V, has to date made donations worth N$2.4 million to various initiatives in the town of Otavi, as well as Tsumeb in the Oshikoto Region. Past donations included sunscreen creams and the setting up of an Albino corner, donations of hospital and specialised medical equipment, as well as wheelchairs and walking frames to the Tsumeb Private Hospital.

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