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WAZ, 08.06.2015 79200879
Realschule Menden hat offiziell Partnerschule in Namibia

Realschule Menden hat offiziell Partnerschule in Namibia

Die Schulleiterinnen Wendy Mbai (sitzend, links) und Birgitt Foth beim Unterzeichnen der Partnerschaftsurkunden.Foto: privat

Menden. Es könnte logistisch die schwierigste Partnerschaft werden, die eine Mendener Schule jemals eingegangen ist. Doch die Realschule Menden und Secondary Junior School in Otjiperonga in Namibia wollen alles dafür tun, dass die Entfernung von etwa 9000 Kilometern möglichst wechselseitig keine zu große Hürde sein wird. Offiziell besiegelt haben mit ihren Unterschriften Mendens jüngste Schulpartnerschaft die Rektorinnen Birgitt Foth und Wendy Mbai. Der Fußball ist das große verbindende Element. Weil die Realschule mit vielfältigen Aktivitäten junge Kicker fördert – insbesondere Mädchen –, hat der Deutsche Fußballbund die RSM in ein besonderes Programm aufgenommen (WP berichtete).

Wendy Mbai verbrachte in Menden – und als Gast von RSM-Lehrer Bernd Wißmann in Fröndenberg – ereignisreiche Tage. Trotz vergleichbarer Bildung und sozialen Ansehens zeigten sich aber viele Gegensätze. Das wohlhabende Deutschland wird Wendy Mbai nicht nur in Erinnerung behalten, weil man Tag und Nacht mit warmem Wasser duschen kann. Was außerhalb der größeren Städte in ihrer Heimat noch lange ein Wunsch bleiben wird.

Groß sind aber auch schulische Gegensätze, was der kollegiale Austausch deutlich machte. Stichwort Disziplin: In den meisten Schulen in Namibia betreten Schüler noch bis zum 10. Jahrgang die Klassenräume in Zweierreihen; die Lehrer agieren deutlich strenger.

In wenigen Tagen wird RSM-Lehrer Bernd Wißmann (Deutsch, Sport, Religion) als Botschafter seiner Schule nach Namibia reisen. Vor vielen Jahren hat er das Land schon einmal als Tourist besucht und weiß: „In Metropolen wie Windhoek ist es aus deutscher Sicht komfortabel. Auf dem Land sieht das anders aus."

Bernd Wißmann wird eine Mädchen-Westfalenauswahl begleiten; Wendy Mbai war mit Namibias U 17 in Deutschland.

Heinz-Jürgen Czerwinski

Westfaelische Nachrichten

Do., 28.05.2015, Von Araann Christoph
Delegation aus Khorixas besucht Westerkappeln Praktisches Partnerschaftsmodell

Delegation aus Khorixas image 630 420f wnZum Ideenaustausch für ein Bildungsprojekt in Khorixas trafen sich (von links) Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer, Martin Stening, Leon (einer der Jungen, die im Wohnprojekt der Stenings leben), Melanie Jaretzki, Tryphosa Manthlodi Moloto, Ester /Nanus, David Hoabeb und Reinhold Hemker. Foto: Araann Christoph

Westerkappeln - Seit 2014 gibt es zwischen der namibischen Gemeinde und Westerkappeln eine Entwicklungspartnerschaft. Wie diese zwischen den etliche tausend Kilometer voneinander entfernt liegenden Kommunen praktisch funktionieren kann, wird zurzeit bei einem Besuch einer kleinen Delegation aus Khorixas deutlich.

„Wir müssen versuchen, die Jugendlichen von der Straße zu holen", erklärt Ester /Nanus, Angestellte im Bereich Wirtschaftsentwicklung in Khorixas. Seit 2014 gibt es zwischen der namibischen Gemeinde und Westerkappeln eine Entwicklungspartnerschaft. Wie diese zwischen den etliche tausend Kilometer voneinander entfernt liegenden Kommunen praktisch funktionieren kann, wird zurzeit bei einem Besuch einer kleinen Delegation aus Khorixas deutlich.

Dort landeten junge Menschen ohne Zukunftsperspektiven oft im kleinkriminellen Milieu, berichtet Ester /Nanus. In ihrer Gemeinde gebe es viele Jugendliche, die nicht zur Schule gehen und ihre Zeit mit Rumhängen, Rauchen, Trinken und Straftaten verschwendeten. Die dreiköpfige namibische Delegation, die zweieinhalb Wochen in Deutschland verbringt, nimmt die Arbeit von Fahrradhändler Martin Laumann-Stening zum Vorbild, der zeigt, wie man Jugendliche aus problematischen Verhältnissen von der Straße holen und ihnen eine Chance geben kann.

In dem Laden an der Großen Straße treffen sich die Namibier mit Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer, Partnerschaftskoordinatorin Melanie Jaretzki, Martin Lauman Stening und Reinhold Hemker, der die Entwicklungspartnerschaft zwischen Westerkappeln und Khorixas maßgeblich initiiert hat. Dort sei eine Art Berufsbildungscenter geplant, berichtet Khorxias Bürgermeisterin Tryphosa Manthlodi Moloto. Dabei würden sich die Verantwortlichen an dem Modell der Fahrradwerkstatt Stening orientieren, ergänzt Hemker.

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iliss

Frankfurt University Library takes charge of one of the largest collections for German colonial history.

Many historical photographs from Namibia have been digitized and made online via ilissAfrica:

The internet library sub-Saharan Africa (ilissAfrica) is a portal that offers an integrated access to relevant scientific conventional and digital information resources on the sub-Saharan Africa region. Information scattered on private or institutional websites, databases or library catalogues is brought together in order to facilitate research. Without ilissAfrica this information has to be collected in a laborious and time-consuming process.

ilissAfrica allows simultaneous searching ("General search") in the following electronic resources:

  • Library Catalogue UB Frankfurt (mainly books)
  • Africa Section of the database World Affairs Online incl. the Africa library catalogue of GIGA Hamburg (books and journal articles) as from 1985
  • Library Catalogue of the African Studies Centre, Leiden, The Netherlands (books and journal articles)
  • Library Catalogue of the Nordic Africa Institute (NAI) in Uppsala/Sweden
  • Library Catalogue of the Department of Anthropology and African Studies at Mainz University with Jahn Library and AMA
  • SSG-Section of the Swets database "Online Contents" (titles of journal articles)
  • Database on internet resources with more than 5.000 websites on sub-Saharan Africa
  • Africa section of Bielefeld Academic Search Engine (BASE)
  • Colonial Picture Archive with 50.000 digitized historical pictures of Frankfurt University Library, Germany, and the Sam Cohen Library, Swakopmund, Namibia.

For more Namibia related information, please click here....

For general information, please visit the ilissafrica web-site: http://www.ilissafrica.de/en/

U18 Nationalmannschaft Namibias zu Gast im SportCentrum Kamen-Kaiserau

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Am 11. Mai wird die U18-Nationalmannschaft Namibias im SportCentrum Kamen•Kaiserau erwartet. Im Rahmen der internationalen Partnerschaft zwischen Namibia und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird das Team von Nationaltrainer Upi Turipamue bis zum 23. Mai 2015 in Westfalen zu Gast sein.
 
Die Partnerschaft zwischen dem FLVW und Namibia feiert in 2015 ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Freitag, 15. Mai 2015 eine Feierstunde im SportCentrum Kamen•Kaiserau statt. Viele Wegbegleiter und Förderer dürfen auf eine vorbildliche internationale Beziehung zurückblicken. Neben zahlreichen Einzelprojekten war und ist der Austausch von Jugendmannschaften Kern der Partnerschaft.

 Und so wird die U18-Nationalmannschaft von Namibia während des Aufenthaltes Trainingseinheiten und Vergleichsspiele absolvieren sowie ein „westfälisches" Rahmenprogramm erleben. Der Besuch des Freizeitparks Fort Fun im Sauerland, die Stadionführung beim BV Borussia 09 Dortmund und die Stippvisite bei der Namibia-Partnerschule Gesamtschule Finnentrop sind einige Highlights außerhalb des Fußballplatzes.

Die Vergleichsspiele im Überblick:
Mittwoch, 13.05.2018, 18 Uhr: B-Junioren-Regionalauswahl – U18 Namibia, Platzanlage TuS Wickede/Ruhr
Sonntag, 17.05.2015, 11 Uhr: U17 SC Preußen Münster – U18 Namibia, Preußenstadion
Dienstag, 19.05.2015, 18 Uhr: U17 Westfalenauswahl – U18 Namibia, Stadion Bruchbaum SV Lippstadt
Donnerstag, 21.05.2015, 18 Uhr: B-Junioren-Regionalauswahl – U18 Namibia, Platzanlage SV Spexard (Kreis Gütersloh)
Ehrenamtliches Engagement 100 Kilometer zu Fuß zum Arzt
Kölner StadtAnzeiger, 08.05.201508.05.2015

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Die Urfelder Zahnärztin Christa Wagener und ihre Kollegin Ines Paufler leisteten in Namibia im Auftrag der "Zahnärzte ohne Grenzen" medizinische Hilfe. Die Bedingungen waren sehr schwer und meistens mussten nicht nur Zahnprobleme behandelt werden. Von Birgit Lehmann
Ein Bild hat sich in Dr. Christa Wageners Gedächtnis eingebrannt. Der kleine Gottfried, der mit offenen Wunden an den Beinen vor ihr stand. „In den Wunden saßen die Fliegen." Zwei Wochen war die Urfelder Zahnärztin und Heilpraktikerin und ihre Kollegin Ines Paufler in Namibia unterwegs, um dort im Auftrag der „Zahnärzte ohne Grenzen" medizinische Hilfe zu leisten. Doch nicht immer nur konzentrierte sich ihre Hilfe auf die Zähne. Oftmals waren es auch andere Krankheiten und Wunden, die behandelt werden mussten. Zudem waren viele Patienten mit HIV infiziert oder hatten Hepatitis oder Tuberkulose.
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