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Erfolgreiche Abschlussveranstaltung „20 Jahre Unabhängigkeit in Namibia“ in der Urania mit 300 Gästen

Im Rahmen des 20. Jubiläums der Unabhängigkeit Namibias am 21. März 2010 veranstaltete die Botschaft am 28. November 2010 gemeinsam mit dem Dipl. Ingenieur und Fotografen Helmut Gries und der URANIA Berlin einen Multimedia-Länderkundenvortrag. Dies war der Abschluss einer Serie von Veranstaltungen im Jahr 2010, die die Botschaft in Zusammenarbeit mit verschiedenen Nicht-Regierungsorganisationen  (NRO) organisierte. Die rund 300 Besucher des Vortrages hatten die Gelegenheit,  in einer knapp zweistündigen Fototour 8000 km mit dem Fotografen durch Namibia zu reisen und sich von der Schönheit des Landes sowie dem bemerkenswerten Artenreichtum der Flora und Fauna beeindrucken zu lassen. In seinem Grußwort bedankte sich der Botschafter vor allem bei den anwesenden Vertretern/-innen der NROs für die hervorragende Kooperation. Im  Anschluss an den Vortrag des Fotografen Helmut Gries verloste die Botschaft insgesamt 10 Preise unter den Gästen. Der siebenmal vergebene 4. Preis beinhaltete die DVD "Namibia - Luxus der Weite", die vom Namibia Tourism Office herausgegeben wird und den Reiseführer "101 - Namibia / Die schönsten Reisen, Lodges und Gästefarmen". Dieser Sonderdruck des Reisejournalisten und Verlegers Michael Iwanowski erschien anlässlich des 20. Unabhängigkeitstages am 21. März 2010.

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Michael Iwanowski überreicht anlässlich der namibischen Adaption des Grips-Musicals Linie 1 "Friends for Eva" im November 2009 dem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler den Sonderdruck 101 Namibia; im Hintergrund: Botschafter Gertze

Den 3. Preis – NTB-DVD, Iwanowski Reiseführer, 12-Pack Camelthorn Bier, der seit dem 08.08.2009 in Produktion gegangenen 2. lizensierten Brauerei Namibias, Camelthorn Breweries Company, und ein paar handgefertigte und bemalte Ohrringe aus Schalen von Straußeneiern – ging an eine junge Dame aus Berlin.

CamelthornStraueneiohrringe

Den 2. Preis – NTB-DVD, Iwanowski Reiseführer, ein namibisches Rezeptbuch, 2 handgefertigte Kissenbezüge und eine aus Straußeneiern hergestellte und bemalte Halskette des Projektes „People in Need“ überreichte ebenfalls der Botschafter.

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Den 1. Preis – NTB-DVD, Iwanowski Reiseführer, das weltweit hochgeschätzte und in Deutschland durch die Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft (DLG) bereits viermal hochprämierte Windhoek Lager der Namibian Breweries, einen Schal aus Wildseide hergestellt im namibischen Naturschutzprojekt  „Kalahari Wild Silk“ sowie den Fotokalender „Into the Light 2011“ des vortragenden Fotografen Helmut Gries - erhielt der glückliche Gewinner.  

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Kalahari Wild Silk hat momentan leider noch keine eigene Web-Seite. Sie können sich jedoch hier informieren oder die Organisation postalisch, telefonisch oder bei Ihrem nächsten Besuch in Namibia persönlich aufsuchen: Kalahari Wild Silk, P.O. Box 26, Leonardville, Gobabis, Ansprechpartner: Mr. Junias Hamalua, Ms. Veronica Nunuhes; Tel: +264 62- 569111 (Handy) +264 814084109 e-mail: jhamalua(at)yahoo.com

Im Anschluss an die Verlosung bat Botschafter Neville Gertze und Ehefrau Amy die Gäste zu einem Cocktail-Empfang im Restaurant der Urania, wo ebenfalls noch Kunsthandwerk der austellenden namibischen Künstler Elia Shiwoohamba mit seinen Linoldrucken und Ricky !Khaxab von der Peace Jewelry Collection erworben werden konnte.

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Ricky !Khaxab und Elia Shiwoohamba vor ihren Kunstwerken; Fotograf: Klaus-Peter Bukowski

Prof. Peter H. Katjavivi spricht auf der internationalen Konferenz "Auf dem Prüfstand - Die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie drei Jahre nach Lissabon"  
Am 15. November 2010 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und das Forum Umwelt & Entwicklung die internationale Konferenz in der FES in Berlin.  
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Gruppenfoto v. lk-re: Michèl Auga, Leiterin des Afrika-Referats der Friedrich-Ebert-Stiftung; Philippe Darmuzey, Referatsleiter Panafrikanische Angelegenheiten und Institutionen, Generaldirektion Entwicklung, Europäische Kommission; Prof. Christa Randzio-Platz, stellver. VENRO-Vorsitzende; Jürgen Maier, Forum und Entwicklung; Walter Lindner, Beauftragter für Afrikapolitil des Auswärtigen Amts; Prof. Peter H. Katjavivi, Franktionsvorsitzender der SWAPO  
                                                                       
Prof. Katjavivi sprach zum Thema "Hat die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie bisher die Erwartungen erfüllt?" Seinen Vortrag finden Sie hier...

Die von VENRO  herausgegebene  Pressemitteilung finden Sie hier...
Kontinentaldrift ja – aber wie? Kieler Meeresgeologen starten fünfwöchige Expedition in den Südatlantik

23.11.2010/Kiel. Jahrtausende lang glaubten die Menschen, die Erde habe eine feste Form. Dass Kontinente sich bewegen, ist erst seit rund 50 Jahren wissenschaftlich anerkannt. Viele dabei wirkende Prozesse geben den Geologen noch heute Rätsel auf. Morgen bricht das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN unter Fahrtleitung des Kieler Meeresgeologen Professor Jan Behrmann vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zu einer fünfwöchigen Expedition in den Südatlantik auf, die grundsätzliche Fragen zur Kontinentaldrift beantworten soll.

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FS MARIA S. MERIAN. Foto: Jago-Team, IFM-GEOMAR, Übersichtskarte zur Expedition MSM17/1. Kartengrundlage: GEBCO world map, http://www.gebco.net

Als Alfred Wegener 1915 sein Buch „Die Entstehung der Kontinente und Ozeane“ veröffentlichte, zog er den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weg. Denn er behauptete, dass die Erdoberfläche nicht starr und fest, sondern in Platten unterteilt und beweglich ist. unächst glaubte ihm die Fachwelt kein Wort. Erst in den 1960er Jahren setzte sich bei Geologen langsam die Erkenntnis durch, dass die starren Erdplatten tatsächlich auf dem Erdmantel driften. Heute umschreibt man dieses Phänomen mit dem Begriff Plattentektonik. Aber auch wenn sie mittlerweile zur Allgemeinbildung gehört, versteht die Forschung bei weitem nicht alle Prozesse, die ihr zugrunde liegen. Einige Fragen soll eine Expedition Kieler Meeresgeologen mit dem deutschen Forschungsschiff MARIA S. MERIAN beantworten, die am 24. November von den Kapverdischen Inseln Richtung Südost-Atlantik startet. Ziel ist der sogenannte Walfischrücken vor der Küste Namibias. (weiterlesen...)

Englische Neuerscheinung des Klassikers "Verhandeln um die Freiheit Namibias - Das diplomatische Werk der westlichen Kontaktgruppe" (2006) von Prof. Hans-Joachim Vergau

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At the beginning of 1977, several members of the United Nations (UN) Security Council prepared a joint diplomatic initiative to resolve the deadlock over South Africa's illegal occupation of Namibia. In this book, Hans-Joachim Vergau, a key participant in the ensuing negotiations, analyses the multifaceted political and diplomatic developments - as well as dramatic setbacks - that followed the initiative. "This book provides a precise view of the long diplomatic struggle to achieve Namibia's independence through UN activities from the perspective of one of Germany's most influential diplomats. Hans-Joachim Vergau's commitment to the cause of independence bridged dangerous periods, including those during which Western powers and even his superiors did not apply the necessary pressure on South Africa. They prevaricated, until the apartheid regime started to crumble." (Prof. Dr. Helmut Bley, University of Hannover)

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v.lks: Prof. Helmut Bley, Prof. Hans-Joachim Vergau und Botschafter Neville Gertze in der Residenz des namibischen Botschafters anlässlich eines Empfangs für Prof. Gerhard Toetemeyer (ganz rechts im Bild) im August 2009

"Zur Beendigung eines verlustreichen Befreiungskrieges haben 1977-90 fünf UNO-Mitglieder (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Kanada) gemeinsam die Unabhängigkeit Namibias durch freie Wahlen unter UNO-Kontrolle erreicht als Vermittler zwischen der UNO, Südafrika, der Befreiungsbewegung SWAPO und den angrenzenden Staaten im südlichen Afrika. Der Autor ist unter den westlichen Diplomaten, die diesen überaus dramatischen Verhandlungsprozess gestaltet haben, der einzige, der lückenlos bei allen wesentlichen Schritten beteiligt war. Er allein ist dadurch, sowie durch seinen Einblick in bisher nicht zugängliches Quellenmaterial, in der Lage, erstmals diesen Beitrag zum für die Entstehung des Staates Namibia historisch ausschlaggebenden Vorgang zu liefern. Eine spannende Reportage für alle, die an Afrika-Politik interessiert sind, und ein generelles Lehrstück für jene, die in den Bereichen Diplomatie und Verhandeln unterrichten oder studieren." (siehe hier...)

Namibian Gala Evening, Berlin 10. November 2010

Der mit 250 Gästen hervorragend besuchte Gala-Abend im Bärensaal des Alten Stadthauses Berlin brillierte durch die Präsentation namibischer Mode, Designer-Schmuck und Accessoires sowie eine abwechslungsreiche musikalische Darbietung. Eine gelungene Mischung aus junger, moderner und modernisierter traditioneller Mode, bot dem begeisterten Publikum einen Einblick in die Vielfalt der Kreativindustrie Namibias in seinem 20. Jahr der Unabhängigkeit. Das Highlight der Fashion-Show war zweifelsohne die Darbietung der edlen Herero-Kleider.

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Die Herero-Designerinnen mit ihrem jüngsten Mitglied, dem 17-jährigen, bereits preisgekrönten Jungdesigner, McBright Kavari.

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Model mit junger Kreation und der namibische Star BIG BEN, der von der Berliner Band "William Ramsay's Groove Politics" begleitet wurde
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Der namibische Hip-Hopper und Kwaito Star GAZZA

weitere Fotos finden Sie in unserer Galerie

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