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Neuigkeiten   04.03.2011

Hochschulpartnerschaft macht's möglich:

Von: Birte Müller-Heidelberg

Wiesbadener Know-how für Namibias Bauingenieure

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Enthusiastisch fasst Prof. Dr.-Ing. Stefan Plaum (rechts im Bild) vom Wiesbadener Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen seine Lehrerfahrungen in Namibia, im südwestlichen Afrika, zusammen: "Das Projekt klappte prima und war ein toller Erfolg. Auch namibische Dozenten nahmen teil." Die Rede ist von seinem - inzwischen sogar vierten - Baukostenworkshop an der Polytechnic of Namibia in Windhuk, Partnerhochschule der Hochschule RheinMain. Vor gut einem Jahr schlossen Wiesbadener Bauingenieure und die Hochschulleitung der Polytechnic eine Kooperation, an der sich hoch motivierte Dozenten und Studierende beteiligen. "Mit einer Gruppe von 20 Studierenden - darunter sogar ein Drittel Studentinnen - des 5. Semesters Bachelor of Technology habe ich projektbasiertes Lernen, project-based-learning, geübt. Das ist eine in Afrika noch eher unbekannte Lehrform", erklärt Prof. Dr.-Ing. Plaum. Am Beispiel einer großen Sporthalle aus Stahlbeton, Stahl, Glas, Mauerwerk und Holz mussten die Studierenden eigenständig eine Massenermittlung, öffentliche Ausschreibung und EDV-basierte Baukostenkalkulation des anspruchsvollen Projektes erstellen.

Derzeit befindet sich noch ein Wiesbadener Master-Student des Bauingenieurwesens in Namibia, vier weitere Master-Studenten folgen in diesem Sommer. "Im Herbst dieses Jahres kommen aber auch Studierende und Dozenten aus Namibia an unsere Hochschule und werden hier ein Gastsemester verbringen", erläutert Prof. Dr. Plaum die zukünftigen Pläne.

Neujahrsempfang 2011 des Diplomatischen Corps beim Bundespräsidenten und bei der Kanzlerin

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Bundespräsident Christian Wulff (lk.) und Außenminister Dr. Guido Westerwelle, (MdB) sowie die Parlamentarische Staatssekretärin, Frau Gudrun Kopp (MdB), begrüßen Botschafter Gertze am 11. Januar 2011 im Schloss Bellevue und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 24. Januar 2011 im Kanzleramt.

Fotografen: M. El-Sauaf Schloss Bellevue; Kanzleramt Foto: M. von Lingen

Hannoversche Allgemeine, 17.02.2011

Neues Weltraumteleskop

Hannover greift nach den Sternen

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Fragil wirkende Konstruktion: Ingenieur Jan Mehnert auf dem Werksgelände mit dem 30 Meter hohen Quadrupod, dem Kamerahalter des Teleskops.   © Martin Steiner Fotostrecke hier...

Die Stahlbaufirma Eiffel im hannoverschen Stadtteil Brink-Hafen hat die Trägerkonstruktion für das neue Weltraumteleskop im afrikanischen Hochland fertiggestellt. Mit ihm wollen internationale Forscherteams hochenergetische Strahlen erforschen. In zwei Wochen wird die Konstruktion nach Namibia verschifft.

Das ist echte Ingenieurbaukunst: Mehr als 30 Meter hoch ragt die Stahlrohrkonstruktion auf dem Industriegelände im Brinker Hafen empor, doch was so klobig und sogar leicht rostig aussieht, ist bis auf den Zehntelmillimeter exakt gefertigt. Französische Stahlbauer waren an diesem Präzisionsauftrag gescheitert, jetzt ist das hannoversche Spezialunternehmen Eiffel eingesprungen. In Kürze wird die Konstruktion vorsichtig wieder zerlegt, beschichtet und in Überseecontainer verpackt. Dann geht es per Schiff nach Afrika: Der hannoversche Stahlriese wird die Spitze sein auf dem größten von fünf Weltraumteleskopen, die auf einem Hochplateau in Namibia kosmische Vorgänge registrieren. mehr...

Ohorongo Cement opens for Business two months ahead of Schedule - A Namibia-German Partnership Success Story

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F.l.t.r. German ambassador Mr Egon Kochanke, chairman of Ohorongo Cement and CEO of the Schwenk Group, Mr Gerhard Hirth, Prime Minister Nahas Angula, Governor of the Otjozondjupa Region, Mr Kapama Kamehozu, President Hifikepunye Pohamba, and the Managing Director of Ohorongo
Cement, Mr Hans-Wilhelm Schütte. Photo: Francoise Steynberg

On 3 February, Ohorongo Cement (PTY) Ltd celebrated the official opening of its recently commissioned cement plant together with staff partners and stakeholders. His Excelleny, President Hifikepunye Pohamba, once again honoured Ohorongo with his presence at the event, as he had done for the groundbreaking ceremony almost exactly two years ago when he had turned the first sod. This time His Excelleny was present to press the plant's ceremonial start-button.

In his address during the official inauguration, the Chairman of Ohorongo Cement and CEO of main shareholder Schwenk Zement KG, Mr. Gerhard Hirth, looked back at an exciting construction period, during which Africa's most modern cement plant was completed in the record time of only 22 months.  

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Postkoloniale Erinnerung in Namibia

Larissa Förster: Postkoloniale Erinnerungslandschaften; Buchcover


Wie Deutsche und Herero des Kriegs von 1904 gedenken

Der Krieg in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika (1904-1908) ist noch heute ein zentrales Ereignis der namibischen Geschichte. Anfang des 20. Jahrhunderts kam es unter den sogenannten „Zivilisierungsbemühungen“ der deutschen Kolonialherren zum Aufstand der Herero und Nama. Die Kolonialmacht führte einen erbitterten Kampf gegen große Teile der afrikanischen Bevölkerung, der die Vernichtung zehntausender Herero und Nama zur Folge hatte. Die Erinnerungen der deutsch- und hererosprachigen Namibier an diesen Krieg sind sehr unterschiedlich und dennoch miteinander verflochten. Die Kölner Ethnologin Larissa Förster hat die mündlichen Kriegsüberlieferungen sowie die Gedenkrituale untersucht und Entstehung und Wandel der beiden Erinnerungskulturen eingehend beschrieben.



Ein Studiogespräch mit der Ethnologin Larissa Förster 
(Beitrag Nr. 3 auf der web-seite des wdr)

 

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Larissa Förster: Postkoloniale Erinnerungslandschaften. Wie Deutsche und Herero in Namibia des Kriegs von 1904 gedenken

Campus Verlag
39,90 Euro


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