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Hanau_JournalistenInternationale Nachwuchsjournalisten besuchen Hanau

Aus Namibia, Brasilien, China, USA, Usbekistan und anderen fernen Ländern stammen die jungen Nachwuchsjournalisten, die Oberbürgermeister Claus Kaminsky jüngst auf dem Marktplatz zu Füßen der Brüder Grimm begrüßte. „Schauen Sie sich gut um und prägen Sie sich die Stadt ein“, sagte der OB, „denn in einigen Jahren wird es hier ganz anders aussehen. Ich hoffe Sie haben dann Gelegenheit noch einmal nach Hanau zu kommen und die Resultate des Stadtumbaus zu bewundern.“ Kaminsky erläuterte den Besuchern neben den positiven Auswirkungen des Wettbewerblichen Dialogs und der Konversion auch die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung Hanaus als Oberzentrum im östlichen Rhein-Main-Gebiet. „Wir sind stolz auf die großen internationalen Unternehmen, die sich in Hanau angesiedelt haben. Sie machen Hanau zu einem starken Faktor in der Metropolregion.“ In Anschluss besuchten die Jungjournalisten noch die Firma Heraeus.

Die 20 internationalen Redakteure aus den Bereichen Print, Radio und Fernsehen befinden sich auf einer einwöchigen Rundreise durch die Region Frankfurt  Rhein-Main im Rahmen des Projekts „Xplore FrankfurtRheinMain“. Sie haben alle gute Deutschkenntnisse und befassen sich intensiv mit den Themen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet. Wieder zurück in ihren Heimatländern berichten sie anschließend in Medien und via Facebook über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.

Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664

Ausstellung im Wormser Rathaus zeigt Pilotprojekt in Namibia

05.09.2011 - Zwei Jahre lang erhielten die Bewohner/innen eines namibischen Dorfes ein garantiertes Grundeinkommen. Wie dies Menschen und Dorf zum Positiven verändert hat, zeigt eine Ausstellung im Wormser Rathaus, die am kommenden Freitag, 09.09.2011 um 19 Uhr eröffnet wird.

Grundeinkommen-Ausstellung über Pilotprojekt in Namibia

Vom 9. bis zum 23. September 2011 wird im Wormser Rathaus auf der 2. Etage eine Ausstellung über ein Pilotprojekt in Otjivero – Omitara (Namibia) gezeigt.

Dieses Projekt erregt seit 2008 großes Aufsehen. Ein breites Bündnis von Organisatoren (Kirchen, Gewerkschaften, Aids-Hilfe, und anderen) hat sich dafür eingesetzt, dass alle Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes zwei Jahre lang ein garantiertes und bedingungsloses Grundeinkommen (BIG = Basic Income Grant) erhalten. Das hat die Menschen und auch das Dorf nachhaltig zum Positiven verändert.

Die Wanderausstellung wurde von der Bonner Initiative Grundeinkommen in Zusammenarbeit mit Beteiligten und Initiatoren vor Ort erstellt. Nach Hamburg, Bremen, Bonn, Nürnberg und Berlin wird die Ausstellung jetzt auch in Worms gezeigt.

Organisiert wurde die Text- und Fotoausstellung auf örtlicher Ebene von der Wormser Grundeinkommensinitiative, der Pax Christi Basisgruppe Worms und dem Weltladen Worms in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Worms.

Die Ausstellungseröffnung erfolgt am kommenden Freitag, 9.September 2011 um 19 Uhr durch Bürgermeister Georg Büttler in Vertretung von OB Michael Kissel und unter Mitwirkung von Reverend Lorenst Kuzatijke, der mit dem Projekt in Namibia vertraut ist.

Alle Interessierte sind zur Eröffnung und zur Besichtigung der Ausstellung herzlich eingeladen.

   19.08.2011

   Größter Naturpark der Welt

     Freiraum für Löwe & Co

Im südlichen Afrika entsteht über fünf Länder hinweg der größte Naturpark der Welt. Das Projekt soll Artenschutz und Armutsbekämpfung gleichzeitig leisten.  von MARTINA SCHWIKOWSKI

Bekommt ein riesiges Reservat: Löwin im Kavango.  Bild:  imago/imagebroker

JOHANNESBURG taz | Einst lagen hier Guerillakämpfer, die sich blutige Kriege mit ihren Regierungen in Angola und Namibia lieferten; vermintes Gelände, Grenzen und Zäune behinderten die natürliche Wanderung von Elefanten und anderen Wildtieren. Jetzt entsteht im südlichen Afrika der größte Naturpark der Welt: Am Donnerstag unterzeichneten die Staatschefs von Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe ein Abkommen für die grenzübergreifende "Kavango-Zambesi Transfrontier Conservation Area". Kavango und Zambesi sind die großen Flüsse der Region. Das kurz "Kaza" genannte Naturparkprojekt ist damit auch offiziell gestartet. Es soll bestehende Reservate durch grüne Korridore zu einem Megapark verbinden, der mit 350.000 Quadratkilometern in etwa die gleiche Fläche einnimmt wie Deutschland.

Gearbeitet wird an der Zusammenführung bereits seit Dezember 2006. Die ursprüngliche Idee ist aber laut World Wide Fund For Nature (WWF) schon mehr als zwei Jahrzehnte alt: Damals ging es vor allem darum, die willkürlichen Grenzziehungen und Auseinandersetzungen aus der Kolonialzeit zu überwinden. Nun werden also zumindest 36 bislang nationale Schutzgebiete so vernetzt, dass ein zusammenhängendes Gebiet entsteht, in dem Tiere wie Elefanten, Leoparden und Flusspferde ungestört leben und wandern können. Der WWF unterstützt das Kaza-Projekt seit Jahren mit Expertenwissen und jährlich 2 Millionen Euro. Das deutsche Entwicklungsministerium hat über die Entwicklungsbank KfW 20 Millionen Euro bereitgestellt. weiterlesen...

20 000 Euro für Projekt in Namibia

20 000 Euro für Projekt in Namibia

Stühlingen – Einen symbolischen Scheck in Höhe von 20 000 Euro überreichte Jochen Stotmeister, Vorstandschef der Sto AG, stellvertretend an das Mitglied des Rotarier-Clubs Bonndorf, Peter Hauk. Mit diesem Geld kann der Betrieb des von den Bonndorfer Rotariern seit langem unterstützten Vorschul-Projektes in den Slums von Windhoek, Namibia, in diesem Jahr gesichert werden.

Für die Jahre 2012 und 2013 hat Sto in Weizen noch mal je 30 000 Euro zugesagt. Jochen Stotmeister, selbst Mitglied des RC Bonndorf, überzeugte das langjährige Engagement des Clubs für das Vorschul- und Erziehungsprojektes der „Bright Hill Pre-School“ in „Babilon“, einem Slum am Rande von Windhoek. Dreh- und Angelpunkt dieses Projektes ist der gebürtige Münchinger Franz-Josef Müller.

Der Initiator des Vorschul-Projektes „Bright Hill Pre-School“: Franz-Josef Müller mit seinen Schützlingen in den Armenvierteln von Windhoek. Bilder: Privat

Den Diplom-Agrar-Ingenieur hatte das Programm „Jugend mit einer Mission“ 1989 nach Namibia geführt. Angesichts des Elends in den Slums der Großstadt Windhoek beschloss er 1998, sein Leben dort der Verbesserung der katastrophalen Verhältnisse in den Bereichen Soziales und Bildung zu widmen. Zusammen mit seiner Frau Anne gründete er im Jahr 2000 die „Bright Hill Pre-School“, in der zunächst 20 Kinder im Vorschulalter vor allem Englisch lernten. Dies ist Voraussetzung dafür, um später staatliche Schulen besuchen zu können.

Inzwischen besuchen rund 100 Schüler in vier Klassenstufen die Einrichtung. Sie erhalten neben ihrer Ausbildung täglich ein Frühstück und ein Mittagessen.

Dieses Schulprojekt war von Anfang an auf Erweiterung angelegt: Durch Spendengelder war es von 2007 bis 2010 möglich, einen kleinen Spielplatz und eine Toilettenanlage zu bauen. Auch ein Kleinbus, der Kinder und inzwischen auch aids-kranke und bedürftige Erwachsene in die Einrichtung bringt, konnte durch zahlreiche Spenden finanziert werden.

Finanziert wird das Projekt bis heute aus Patenschaften und Spenden des RC Bonndorf, von Geschäftsleuten aus Windhoek, der Kirche und einem ganz geringen Schulgeld der Eltern. Gleichwohl ist der laufende Betrieb der Schule – also Lebensmittel, Unterhalt der Gebäude, Gehälter der Lehrer – finanziell immer nur kurzfristig gesichert.

Dank des Sto-AG-Engagements können nun die nächsten beiden Jahresetats verlässlich geplant werden. Jochen Stotmeister: „Das Engagement von Franz-Josef Müller, seiner Frau und den Aktiven vor Ort ist vorbildlich und verdient Respekt.“ Franz-Josef Müller hat im Namen aller Projektbeteiligten und Aktiven seinen herzlichen Dank ausgesprochen. Und er hat bereits neue Pläne: Um auch dem Aids-Elend und der medizinischen Unterversorgung in „Babilon“ entgegentreten zu können, will er schon bald den Bau einer Krankenstation auf dem Gelände in Angriff nehmen.

20 000 Euro für Projekt in Namibia
Hilfe für das Projekt „Brigh Hill Pre-School“: Peter Hauk, Mitglied des Rotarier-Clubs Bonndorf (2. von rechts) nahm vom Vorstandsvorsitzenden der Sto AG, Jochen Stotmeister (rechts), Uwe Koos, Leiter Strategisches Design und Kommunikation (links) sowie Klaus Schall, Leiter Personal Sto-Gruppe, den Scheck für das Jahr 2011 entgegen.

„Hilfe für Namibia: Die Westfalen packen es wieder an!“ 5 Tonnen Sportmaterialien auf dem Weg nach Namibia

Fußballschuhe, Trikotsätze, Fußbälle, Trainingsanzüge – all das haben die Fußballvereine und Schulen in Westfalen wieder einmal gesammelt. Am Montag, dem 08. August 2011 gingen in einem Seecontainer etwa fünf Tonnen Sportmaterialien auf den langen Weg nach Namibia.

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Vor gut einem Jahr startete die dritte Sammelaktion des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen unter dem Titel „Hilfe für Namibia: Die Westfalen packen es wieder an!“.  Und wieder ist die Kampagne ein voller Erfolg. „Die Fußballvereine und Schulen in Westfalen - aber auch über unsere Verbandsgrenzen hinaus – haben erneut ihr soziales Engagement unter Beweis gestellt und die Aktion des Verbandes verbildlichst unterstützt“, freute sich FLVW-Vizepräsident Jugend Manfred Deister über den gefüllten Seecontainer. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Wertkreis Gütersloh. In der zentralen Lagerhalle des sozialen Trägers stapelten sich hunderte Kartons bis zur Verladung.

Die erste Gänsehaut dürfte schon bei dem Gedanken daran zu spüren sein, dass Kinder und Jugendliche in Namibia die Trainingsjacke überziehen oder zum ersten Mal mit dem „niegelnagelneuen“ Fußball kicken.  „Für uns ist es kaum vorstellbar, was ein Paar Fußballschuhe für die Kinder dort bedeutet. Es ist eine Perspektive für sie“, sagt FLVW-Präsident Hermann Korfmacher und Bernhard Kaanjuka vom Ministerium für Jugend, Sport und Kultur betont: „So können wir unsere Kinder sinnvoll beschäftigen. Sie kommen nicht auf dumme Gedanken. Eure Aktion dient in unserem Land  regelrecht der Friedenssicherung“.

Mit Kaanjuka steht der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen in engem Kontakt. Sobald der Seecontainer in Namibia angekommen ist, werden seine Mitarbeiter die Sportmaterialien an die Schulen und Vereine verteilen. An dieser Stelle wird der FLVW weiter darüber berichten. Denn „Fußball ist mehr als ein 1:0“.

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