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Kunst soll Kindern in Namibia helfen

Wohltätig: Kunst soll Kindern in Namibia helfen

ÜBERLINGEN/SALEM / kw „namibiakids e.V.“ steht für Kinderhilfsprojekte in Namibia. Eine Kunstauktion im Salem International College, in Überlingen und in der Zehntscheuer in Salem soll diese finanziell unterstützen. Als Schirmherrin und Schirmherr haben sich die Leiterin der Schule Schloss Salem Eva Marie Haberfellner und der ehemalige Wirtschaftsminister Martin Herzog zur Verfügung gestellt.

Der Anstoß für die Benefiz Kunstauktion kam von Stefan Fecht, Leiter des Kreiskulturamts im Landratsamt Friedrichshaben. Unterstützung erhielt er von Landrat Lothar Wölfle, der in seiner Zeit als Bürgermeister von Trossingen eine Städtepartnerschaft mit Namibias Hauptstadt Windhoek ins Leben rief. In Eva Marie Haberfellner fanden beide eine tatkräftige Unterstützerin.

Zudem ließen sich auch Lehrkräfte von dem Projekt überzeugen und stellten eine Auswahl ihrer Werke für die Kunstauktion zur Verfügung.

Insgesamt umfasst die Auktion neun Objekte – vom Ölbild bis zur Fotografie. Die beteiligten Künstler sind Uli Bidinger, Susanne Boerner, Jürgen Bornschein, Diether F. Domes, Bernhard Huber, Renata Jaworska, Markus Schwier und Jürgen Weing.

Durch ihr Engagement und den Geboten der sozial engagierten Kunstliebhaber können arme Kinder aus dem Township Hakhaseb (nahe Usakos) in Namibia betreut werden. Zwei Drittel der Kinder sind Vollwaisen und leben dort teilweise in Blechhütten ohne Wasser und Strom. Der Verein finanziert den Kindern das Schulgeld, die Schuluniform, Schulmaterialien, bietet Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe sowie Kurse für Köperhygiene und Sexualaufklärung. Außerdem übernimmt „namibiakids“ Arzt- und Behandlungskosten für die Kinder. (...)

(kompletter Artikel auf www.schwäbische.de, siehe oben; erschienen: 10.06.2011)

memberstatesSouthern African Development Community (SADC), Press Statement on the Meeting of the Madagascar Political Stakeholders, 07 June 2011

 

 

 

 

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Communiqué, Extraordinary Summit of Heads of State and Government of the Southern African Development Community (SADC) in Sandton, Republic of South Africa, 11 - 12 June 2011

FAZ

18.05.2011

Kavango-Zambesi-Schutzgebiet

Afrika baut Naturpark von der Größe Italiens

In Afrika entsteht der größte Naturschutzpark der Welt. Der Kavango-Zambesi-Naturpark umfasst Gebiete der Staaten Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Zimbabwe. Mit 29 Millionen Hektar soll er zu einem attraktiven Reiseziel ausgebaut werden. Auch Deutschland ist an der Finanzierung beteiligt.

NaturparkIm Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt die Förderbank KfW als größter Geber 20 Millionen Euro für den Aufbau des Parks und begleitender privater Initiativen zur Verfügung.

„Internationaler Naturtourismus stellt im südlichen Afrika eine wirksame Strategie zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung sowie einen Beitrag zur Armutsminderung der ländlichen Bevölkerung dar“, sagt KfW-Vorstand Norbert Kloppenburg. Als Faustformel gelte, dass je acht Touristen ein Arbeitsplatz entstehe.

Die Idee von der Gründung des Parks gehe auf eine afrikanische Initiative zurück, die gemäß dem Konzept der so genannten „Peace Parks“ auch ehemalige Konfliktregionen umfasse und die staatsübergreifende Zusammenarbeit stärken solle, teilte die KFW mit.

Elefanten

Die bereits existierenden Tourismusmagneten wie die Victoria Fälle und das Okavango Delta grenzen an spektakuläre Gebiete, die aber aufgrund mangelhafter Infrastruktur und bewaffneter Konflikte bisher von der wirtschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen waren.


weitere Artikel zu Thema finden sie hier: Mannheimer Morgen                                           Ein Spaziergang im Kavango-Zambesi-Naturpark

Iwanowski-Reisen         KfW Entwicklungsbank     offizielle web-Seite des KAZA-Projektes (in Englisch)

„Die Krise überwinden“
von Sven Ramones, 10.05.2011, humedica

Nach sintflutartigen Regenfällen vor einigen Wochen kämpft der Norden Namibias mit einer der schlimmsten Überschwemmungen der vergangenen Jahrzehnte in dem südwestafrikanischen Land. Koordinator Jörg Eich brach am vergangenen Montag, den 9. Mai 2011 in das Grenzland des Sambesi-Stroms auf, um für humedica erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten.

Joerg_Eich

Der studierte Ingenieur aus Berlin war in der Vergangenheit als hauptamtlicher Mitarbeiter für humedica tätig. Darüber hinaus leitete er bereits im Jahr 2000 als Koordinator ein medizinisches Einsatzteam von humedica während einer Flutkatastrophe in Mosambik.

Als Koordinator wird Jörg Eich den Hilfseinsatz von humedica in den betroffenen Regionen Namibias vorbereiten.

Nach mehreren unterschiedlichen Auslandseinsätzen kann der Vater von vier Kindern heute bereits auf eine langjährige Erfahrung als Katastrophenhelfer zurückblicken. Kurz vor seiner Abreise hatten wir die Gelegenheit, mit Jörg ein kurzes Gespräch zu führen. Foto: humedica/Sven Ramones


Jörg, Du reist nach Namibia, um die Hilfe für die Betroffenen der Flutkatastrophe zu organisieren. Wo genau wird der Einsatz stattfinden?
Das Einsatzgebiet befindet sich im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola. Etwa 220.000 Menschen sind dort zurzeit von den Auswirkungen einer großen Flut betroffen. Die Überschwemmungen in dem Land sind im Schatten der Japankatastrophe und der Krise in Libyen in den Nachrichten leider vollkommen untergegangen. Durch schwere Regenfälle standen ganze Landstriche unter Wasser, so dass die Menschen in der Region ihr Zuhause verlassen mussten und jetzt in Flüchtlingslagern leben. Erst jetzt, nach etwa vier Wochen geht das Wasser langsam wieder zurück. Es kommt nun darauf an, den Leuten dabei zu helfen, die Krise nach der Flut zu überwinden, bis ein nach dortigen Verhältnissen geregeltes Leben wieder aufgenommen werden kann.

Wie wird diese Hilfe aussehen?...weiterlesen

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