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Regionalforum „Wirtschaftspartner Afrika“

Im Rahmen der 9. Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt (06. - 09.09.2010) nahm Botschafter Gertze am 08. September 2010 an der Podiumsdiskussion zum Thema "Chancen und Risiken im Afrikageschäft" teil.

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Fotos: Sandra Feuerherd, Auswärtiges Amt, Referat 401, Entwicklungspolitik

In seinem Diskussionsbeitrag hob Botschafter Gertze die Wichtigkeit eines intensiven Austausches zwischen Geschäftsleuten und Botschaften hervor, was besonders in unbekannten Regionen den Aufbau eines solides Vertrauensverhältnisses zwischen Unternehmer und jeweiliger Regierung erleichtern kann. Botschafter Gertze musste jedoch feststellen, dass deutsche Investoren bei ihrem Afrikaengagement nach wie vor sehr zurückhaltend sind. Der Botschafter wies darauf hin, dass diese Zurückhaltung zwar verständlich aber für alle Beteiligten langfriistig nicht förderlich sei, denn gemäß des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist Afrikas Wachstumspotential enorm : 24 der 50 am schnellsten wachsenden Länder in den nächsten 5 Jahren liegen in Afrika.

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Von links nach rechts: H. Heymans (Regional-Direktor, DHLE Zentral Afrika); Hr. Kochanke (Deutscher Botschafter in Namibia); P.Couchman (Geschäftsführer DHLE SSA); J. Kaapanda (Minister für Information und Kommunikationstechnologie, Namibia); T. Evdokimov (Geschäftsführer, DGM EEMEA); F. Hangula (Geschäftsführer, NamPost)

Am 22. April 2010 wurde in Windhuk, Namibia, das erste internationale Postzentrum (IPZ) auf dem afrikanischen Kontinent offiziell eingeweiht. Das Postzentrum beruht auf einem zunächst für drei Jahre befristeten Kooperationsvertrag zwischen zwei Unternehmen der Deutsche Post DHL Gruppe, DHL Express Namibia und DHL Global Mail, und dem staatseigenen Postunternehmen Namibias, NamPost. English version, deutsche Version

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photo left: Trainees at Schwenk Plant and photo right: (left-right) Mr. Gerhard Hirth, CEO of the Schwenk Group, Ambassador Neville Gertze, Mr. Johann Trenkwalder, Plant Manager Cement Plant Group North.

Skill Transfer in Action: Ambassador Gertze welcomes 22 Namibian Ohorongo Cement trainees to Germany

On the 13th of April Ambassador Neville Gertze paid a visit to the Schwenk cement plant in Bernburg, Germany to welcome the 22 Namibian trainees who are now in Germany to complete their in-company training. In his welcoming speech, the Ambassador emphasized how proud Namibia is to have a company like Schwenk Zement AG investing in the country. He added that one of the biggest challenges for Namibia is to develop the country economically and that one important key to this is to take advantage of the country’s resources. The Ohorongo cement plant will help Namibia to develop its economy by making the country less dependent on imported strategic materials. English version, deutsche Version


Am 17. Juni 2010 berät der Ausschuss Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtages Baden-Württemberg den Antrag der Abgeordneten Dr. Gisela Splett u. a. GRÜNE und die Stellungnahme des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Thema "Rückgabe von Sammlungsgegenständen an Namibia", Drucksache 14/6265, vom 22.04.2010

Deutschlands koloniales Erbe

die taz, 12.07.2010

"Die Vorfahren ruhen nicht in Frieden"

Streit um makabre Beutestücke: In Freiburg liegen noch immer menschliche Schädel aus "Deutsch-Südwestafrika". Endlich kommt Bewegung in die Rückgabe-Gespräche. VON HEIKO WEGMANN

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Einsegnung vor dem Abmarsch: Die 2. Marine-Feldkompanie der Deutschen besiegte 1904 das Herero-Volk und vertrieb es in die Omaheke-Wüste. Foto: dpa

Er wollte unter vier Augen mit Hans-Jochen Schiewer sprechen: Vergangenen Donnerstag stattete der namibische Botschafter Neville Gertze dem Rektor der Universität Freiburg einen Besuch ab. Denn in der Sammlung des Uni-Archivs liegen noch immer Schädel aus der früheren Kolonie "Deutsch-Südwestafrika", dem heutigen Namibia. Es handelt sich dabei um Beutestücke aus dem Herero-Aufstand anfang des 20. Jahrhunderts, deren Rückführung Opferinitiativen schon seit Langem fordern.

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