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Nach der Ertüchtigung der Pond-Anlage soll das aufbereitete Wasser für die Futterpflanzenproduktion verwendet werden. Bild: Jochen Sinn

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Wie lassen sich Abwasser-Teichanlagen in Afrika mit einfachen Mitteln so ertüchtigen, dass das Wasser anschließend zur Futtermittelproduktion wiederverwendet werden kann? An einer ganzheitlichen Antwort auf diese Frage forscht seit Anfang September das Verbundprojekt „EPoNa – Ertüchtigung von Abwasser-Ponds zur Erzeugung von Bewässerungswasser am Beispiel des Cuvelai-Etosha-Basins in Namibia“ unter Leitung der TU Darmstadt.

Die Stadt Outapi in Nord-Namibia betreibt eine 4-stufige Teichanlage (Ponds) zur Behandlung von Abwasser. Als die Ponds vor zwölf Jahren gebaut wurden, hatte Outapi etwa 4000 Einwohner, von denen nur ein Bruchteil an die Abwasserkanalisation angeschlossen war. Projektingenieur Jochen Sinn vom Fachgebiet Abwasserwirtschaft am Institut IWAR der TU Darmstadt schätzt, dass heute bereits über 5000 Einwohner in der ständig wachsenden Stadt die Kanalisation nutzen. Das Abwasser, das die Menschen produzieren, durchfließt mehrere Teiche nacheinander. Schwebstoffe sinken zu Boden und werden von Organismen zerlegt, das UV-Licht der Sonne desinfiziert das Wasser. 

Doch die Anlage ist so stark überlastet und mittlerweile verschlammt, dass der ursprünglich gebaute Verdunstungsteich immer wieder überläuft. Gleichzeitig steht die Gemeinde vor dem Problem, dass zum Ende der etwa neunmonatigen Trockenzeit wegen Wassermangels nicht mehr genug Futterpflanzen kultiviert werden können, so dass bei ausbleibendem Regen das Vieh notgeschlachtet werden muss. Die Stadtverwaltung nutzte ihre Verbindungen aus dem früheren Abwasser-Projekt CuveWaters und trat an das Institut IWAR heran, um beide Probleme zu lösen.

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front entrepreneurship
Namibia leads Africa on global entrepreneurship index

Written by Windhoek Observer on 28 November 2016.

Namibia has secured 42nd place on the Ashish J. Thakkar Global Entrepreneurship Index 2016, outranking counterparts including Kenya, Nigeria and South Africa.

The inaugural Index measures entrepreneurial environments around the world and assesses each of its 85 countries against a set of criteria that spans policy, infrastructure, education, entrepreneurial environment and finance. It is based on research conducted by Mara Foundation and strategic insight company Opinium.

According to the Index, of the African nations Namibia has the highest ranking (42nd), followed by Rwanda (43rd) then Botswana in 44th place with South Africa in 46th position.

The Index measures markets according to specific pillars, including policy, infrastructure, education, entrepreneurial environment and finance.

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deea solutions und Terrawatt weihen Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher in Namibia ein

03.11.2016 | Quelle: deea solutions GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

Die Photovoltaik-Dachanlage mit 15 kW ist mit einem Batterie-Backup mit 16,8 kWh ausgestattet

photovoltaik namibia 02Die deea solutions GmbH (Frankfurt/M.) und die Terrawatt Planungsgesellschaft mbH (Leipzig) haben im Rahmen des von der Exportinitiative Energie geförderten dena-Renewable-Energy-Solutions-Programms eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage mit 15 kW samt Batterie-Backup mit 16,8 kWh in Namibia errichtet.

Die Anlage am Internat der Namibia University of Science and Technology (NUST) in Windhoek wurde am 25.10.2016 eingeweiht.

Solarmodule, Wechselrichter und Batterien von deutschen Herstellern

Die Anlage bestehe ausschließlich aus deutschen Produkten, betont deea solutions: Die polykristallinen Solarmodule stammen vom Freiburger Hersteller SI Module, die Wechselrichter von Kaco New Energy (Neckarsulm) und die Batterien von Hoppecke (Brilon).

Neben der Planung und Installation der Solarstrom-Anlage wurden Schulungsmaßnahmen für lokale Fachkräfte sowie eine Marketingkampagne durchgeführt. Das Projekt kann darüber hinaus zu Forschungszwecken genutzt werden, um in Namibia und den benachbarten Staaten der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) Solarenergie bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen.

Shikongo delivers on his promise

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The Namibia, Sport - General | 2016-09-16by Helge Schutz (for more photos, please click on this link to the Nambian)

ANANIAS Shikongo gave a superb performance on Thursday to win the Men's T11 200m gold medal in a new Paralympic Games record time of 22,44 seconds, which was just 0,03 seconds outside the world record.

Brazil's Felipe Gomes came second in 22,52 seconds, while another Brazilian Daniel Silva came third in 23,04.

Speaking to Nampa after the race, Shikongo said he had delivered on his promise to win the gold medal.

“I came here to show the world that we work very hard in Namibia. I promised gold in the 200m and I delivered it with a new Paralympic record, which is a good thing for me as an athlete.

“I will continue working hard as the competition is getting hard and everyone would want to beat me now when we get to other competitions,” he said.

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institutionlogo1089708.09.2016 
INM vermittelt in Namibia materialwissenschaftliches Know-how für mehr Wirtschaftskraft

Dr. Carola Jung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH
 

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien und das Saarland-Landesbüro der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) starten zusammen mit der Universität von Namibia (UNAM) ein materialwissenschaftliches Projekt. Die Kooperation soll es ermöglichen, die lokal verfügbaren natürlichen Ressourcen in Namibia zu analysieren und als Grundlage für neue Materialien zu verwenden. Das Gesamtvolumen von über 600.000 Euro wird gemeinsam von Bund und Land finanziert. Langfristiges Ziel ist es, ein materialwissenschaftliches Institut vor Ort an der UNAM aufzubauen.

Beispielhaft soll an Akazienhölzern aufgezeigt werden, wie solche Biomasse genutzt werden kann, um nachhaltige, feuerfeste Baumaterialien herzustellen. In Namibia sind Akazien im Überfluss vorhanden und haben sich inzwischen zu einem ökologischen Problem entwickelt.

„Um einen Naturstoff in ein wirtschaftlich gewinnbringendes Material zu verwandeln, sind viele unterschiedliche Kompetenzen notwendig“, erklärt Günter Weber, Kaufmännischer Geschäftsführer des INM. Dies beginne bei der Analyse der unterschiedlichen Hölzer und führe über die eigentliche Werkstoff- und Produktentwicklung hin zur Vermarktung möglicher Produkte. Auch administrative Hürden müssten bewältigt werden, um ein derartiges Material zur Marktreife zu bringen. In diesem Zusammenhang stelle das INM Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote im Bereich der Materialwissenschaften bereit und vermittle auch betriebswirtschaftliche Expertise zum Aufbau eines eigenen Instituts an der UNAM.
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